Aktuelle Besuchsregelungen

 Der Berliner Senat hat spezielle Regelungen für Besuche in Krankenhäusern angeordnet, um Patienten möglichst umfassend vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Denn Kranke sind bei einer Infektion durch ihr oft ohnehin geschwächtes Immunsystem besonders gefährdet. So bleiben auch nach der Lockerung des Besuchsstopps Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen in der Caritas-Klinik Dominikus bestehen.

 

Diese Vorsichtsmaßnahmen gibt es und das bewirken sie:

Patienten dürfen nur einen Besucher am Tag für eine Stunde empfangen

Der Aufenthalt im Krankenhaus bedeutet für Patienten wie ihm Nahestehende immer eine Ausnahmesituation. Umso wichtiger ist es dann, seinem Liebsten am Krankenbett möglichst nah sein und beistehen zu können. Doch so lange die Corona-Pandemie nicht ausgestanden ist, wird dies auch weiterhin nicht in der Form wie früher möglich sein. Dies ist schmerzhaft für alle. Dennoch sind wir als Krankenhausleitung froh, dass die derzeitige Situation erlaubt, die Besuchsregelung in den Krankenhäusern in der Form zu lockern, dass Patienten am Tag wenigstens einen Besucher empfangen dürfen. So ist ein persönliches Miteinander von Patienten mit ihren Nahestehenden grundsätzlich wieder möglich, wobei gleichzeitig die Anzahl der Personenkontakte möglichst gering gehalten wird. Denn jeder neue Kontakt, bedeutet ein neues Risiko, mit dem Coronavirus in Berührung zu kommen. Bedenken Sie, dass Sie selbst mit dem Virus infiziert sein könnten, ohne es zu bemerken.

 

Begrenzte Besuchsdauer von einer Stunde

Nahezu jeder Kranke freut sich, wenn er jemanden Nahestehenden empfangen darf. Das bedeutet bei der Vielzahl an Patienten in unserem Haus einen regen Besucherverkehr und somit wieder die Gefahr, dass sich gleichzeitig zu viele Menschen zu nahe kommen. Die definierte Besuchszeit hilft, das zu vermeiden.

 

Darum müssen Besucher Kontaktdaten hinterlassen

Wir tun alles, um eine Corona-Infektion innerhalb der Klinik zu verhindern. Sollte es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen doch dazu kommen, ist es zwingend erforderlich, die Kontaktketten nachverfolgen zu können. Aus diesem Grund wird entsprechend der Senatsvorgabe jeder, der die Klinik betritt, am Eingang in das Kontaktformular aufgenommen.

 

In der gesamten Klinik muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden

Das Corona-Virus wird durch kleinste Tröpfchen zum Beispiel beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Ein Mund-Nasenschutz oder eine Behelfs-Stoffmaske helfen, einen großen Teil potentiell infektiöser Tröpfchen aus dem Atemtrakt des Trägers abzufangen. Auch wenn ein Mund-Nasenschutz nicht hundertprozentigen Schutz bietet, ist das Tragen wichtig. Denn so wird die Viruslast, die nach außen dringt, auf jeden Fall minimiert, sofern der Maskenträger mit dem Corona-Virus (oft unbemerkt) infiziert ist.

 

Händehygiene einhalten

Desinfizieren Sie sich jeweils vor und nach dem Betreten der Klinik und des Patientenzimmers Ihre Hände. Denn das Corona-Virus überlebt auf Oberflächen zwischen zwei Stunden bis zu neun Tagen und kann über die Schleimhäute durch das Berühren von Nase und Augen in den Körper gelangen. Durch konsequente Händehygiene schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen vor diesen so genannten Schmierinfektionen.

 

Abstand halten

Als Schutz vor einer Corona-Infektion ist Abstand halten die effektivste Maßnahme, weil die feinen und feinsten Wasserpartikel, die potentiell das Corona-Virus enthalten, nur eine beschränkte Distanz in der Luft zurücklegen können, bevor sie sich auflösen oder zu Boden fallen. Denken Sie daher auch beim Krankenbesuch daran, genügend Abstand zueinander zu halten.

 

Vielen Dank für Ihr Mitwirken!

Ihre Krankenhausleitung