Unterstützung Ukraine

Update Dezember 2022

Am 17.12.2022 erreichte der 7. Hilfsgütertransport der Caritas Gesundheit Berlin das Sheptytsky-Krankenhaus in Lviw/Lemberg.

Neben medizinischen und pflegerischen Verbrauchsmaterialen enthielt die Lieferung u.a. ein Anästhesiemittelverdampfungs-Gerät, Anästhesiewagen und Instrumententische, ein mobiles Stromversorgungsgerät sowie Rollstühle bzw. Rollatoren.

Von der Initiative Erste-Hilfe-Ukraine wurden 300 Medikits zur lebensrettenden Erstversorgung mitgebracht, die in der Ukraine weiterverteilt werden. Im Sheptytsky-Krankenhaus hat sich seit dem letzten Hilfsgütertransport im September einiges getan: So konnte u.a. der mit unserer Hilfe ausgestattete neue OP-Saal in Betrieb genommen werden.

Dank privater Spenden konnten wir diesmal auch Geschenke für Kinder und Alltagsbedarf mitnehmen. Bei dem Besuch eines kirchlichen Zentrums für Waisenkinder, das 600 Kinder betreut, und einer Sammelunterkunft für ukrainische Binnenflüchtlingen in Räumen der Polytechnischen Universität Lemberg wurden diese Dinge übergeben. Obwohl Lviw/Lemberg erst wenige Mal das Ziel von Angriffen war, machen sich die Einschränkungen der Energieversorgung  auch hier bemerkbar. So fällt stundenweise der Strom aus oder die Spannung in den Leitungen sinkt, so dass das Licht ausgeht oder Geräte nicht mehr funktionieren. Vor vielen öffentlichen Einrichtungen, aber auch vor Restaurants, sieht man zur Absicherung Generatoren stehen. Trotz der Umstände begegneten uns in Lviv/Lemberg hoffnungsvolle und keinesfalls mutlose Menschen. Die Gesellschaft – so unsere Eindrücke und auch Schilderungen unserer Gesprächspartner – ist solidarisch untereinander und hat über die Monate eine erstaunliche Resilienz, physisch wie psychisch, entwickelt. Besuche aus dem Ausland werden als Zeichen der Solidarität und Anteilnahme am Schicksal des Landes und seiner Menschen wertgeschätzt.

Zu diesem Hilfsgütertransport haben u.a.  Spenden der Kath. Pfarrkirchenstiftung Mariä Heimsuchung (Utting, Bayern), von Mitarbeitern des IT-Unternehmens Cloudreach (Berlin)  und privater Unterstützer beigetragen.

Andriy Lohin, Direktor des Sheptytky-Krankenhauses, hat am 22.12.2022 in einere Email an die Unterstützer seines Krankenhauses im Ausland folgende Worte gerichtet:

„Im Name der Klinikgemeinschaft sende ich Ihnen und Ihren Familien herzlichsten Wünsche Gesundheit, Lebensfreude und des festen Glaubens an Jesus des Neugeborenen der die Gottes Liebe zu den Menschen in dieser Welt offenbart hat.Ich richte an Sie die Worte der Dankbarkeit für die Unterstützung und die Zusammenarbeit im Jahre 2022. Sie bedeuteten für uns nicht nur praktische Hilfe aber auch Zeichen der wahren Solidarität und Menschenliebe in der Zeit des Leidens und der Not in unserem Land. Sie haben uns dadurch Halt gegeben damit wir standhaft in unseren Dienst an die bedürftigen Menschen bleiben und Mut haben unsere Mission weiterhin zu erfüllen.“

Wenn Sie zum nächsten Hilfsgütertransport im 1. Quartal 2023 einen Beitrag leisten möchten, nutzen Sie bitte die Kontoverbindung des Förderkreis Dominikus-Krankenhauses e.V.:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg [bitte unbedingt angeben!]

Update September 2022

Der mittlerweile 6. Transport der Caritas Gesundheit Berlin erreichte am 24.09.2022 das Sheptytsky-Krankenhaus in Lemberg/Lviv. Die beiden Fahrer Paul Kirchmair, Technischer Leiter der Caritas-Klinik Maria Heimsuchung, und Tobias Neumann, Leiter des Caritas-Hospiz Berlin-Pankow, übergaben medizintechnische Geräte und medizinisches Verbrauchsmaterial zugunsten des Sheptytsky-Krankenhauses und anderer Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine. So konnten u.a. vier Versorgungskanäle und 10 Versorgungsschienen zur Fertigstellung der OP-Infrastruktur im Sheptytsky-Krankenhaus sowie Corona-Tests, Stoma-Versorgungsmaterial, Nahrungsergänzungs- und Vitaminprodukte geliefert werden. Zur Weiterverbringung an das von der Flüchtlingshilfe Potsdam-Babelsberg unterstütze „Regional Clinical Treatment and Diagnostic Center Viktor Polischuk“ wurden auf Vermittlung des Caritasverbandes 360 Medikits mitgenommen.

Paul Kirchmair, der dem Sheptytsky-Krankenhaus mit seiner Expertise auch bei der Konzeption der OP-Infrastruktur in die bestehenden Gebäudeverhältnisse und der Auswahl und Beschaffung der dafür erforderlichen Spezial-Materialien hilft, schildert in nachfolgenden Zeilen seine Eindrücke von dem Krankenhaus und der Stadt Lviv in diesen schwierigen Zeiten:

Zwei Techniker des Sheptytsky-Krankenhauses mit einer der gelieferten Versorgungsschien

Tobias Neumann mit Anastasia vor einem Geschäft in Lviv

„Wir wurden in Lviv sehr herzlich durch den Chirurgen Aleksander, die Projektmanagerin Anastasia und die Techniker empfangen. Wir haben dann gemeinsam ausgeladen und die Versorgungseinheiten für die medizinischen Gase in die OP-Räume gebracht.

In den letzten Monaten hat sich dort sehr viel verändert. Es wurde eine medizinische Gasversorgung mit Sauerstofftank und Druckluftzentrale eingebaut, neue Fußbodenbeläge, OP-Leuchten, Autoklaven und Waschräume eingebaut. Die über Spendengelder beschafften Medienversorgungschienen vervollständigen hier optimal. Insgesamt macht das Haus direkt in der Innenstadt – das Gebäude ist aus den 30er Jahren – einen gut organisierten, ordentlichen Eindruck. Im Erdgeschoss sind Sprechstundenräume für die ambulante Versorgung der Menschen, im 1. Obergeschoss werden gerade 2 OP-Säle und einige Intensivkrankenzimmer eingerichtet. Weiter oben befindet sich eine Palliativstation die, ergänzt durch eine ambulante Palliativhilfe, ein besonderes Angebot in dieser Region darstellt.

Für die Vervollständigung der OPs wollen wir mit einigen Ausstattungsdetails, wie Instrumententischen, Sterilgutlager-Regalen und Strahlenschutzkleidung helfen. Weiterhin fehlt eine Lüftungsanlage, um die hygienischen Bedingungen auch für größere Eingriffe zu optimieren.

Lviv ist eine historisch interessante Stadt mit einer faszinierend schönen Altstadt. Vor dem Krieg hatte Lviv etwa 800.000 Einwohner, nun durch viele Flüchtlinge etwa 1 Million. Als wir im September dort waren, gab es in der Innenstadt wenig spürbare Auswirkungen des Krieges. Abends ab 11 Uhr eine Ausgangssperre und an den Zufahrtstraßen Armeeposten. Anastasia, sie hat für uns gedolmetscht und uns durch die Stadt geführt, erzählte jedoch, dass in jeder Familie jemand direkt durch dem Krieg betroffen ist, obwohl die umkämpften Gebiete viele hundert Kilometer entfernt sind. Trotzdem möchten sie jeden Tag genießen. Das spürt man in der Stadt. Ich war jedenfalls ganz begeistert von Stadt und Menschen.“

Eindruck von der historischen Altstadt von Lviv

Tobias Neumann (li.), Chirurg Aleksander und Paul Kirchmair (re.) in der Klinik

Neben dem Engagement der freiwilligen Helfer ist auch dieser Hilfsgütertransport möglich geworden durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreis Dominikuskrankenhaus e.V. und des Förderverein Hospiz- und Palliativhilfe Katharinenhaus Reinickendorf e.V.

Bis Jahresende ist ein weiterer Transport geplant. Neben medizinischem Bedarf wollen wir in Anbetracht des bevorstehenden Winters dafür auch Sachspenden sammeln.

Weiterhin sind auch Spenden willkommen:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg [bitte unbedingt angeben!]

 

Update August 2022

Der am 19.08.2022 gestartete Hilfsgütertransport ist am 21.08.2022 um 19.00 Uhr wieder in Berlin angekommen. Die beiden ehrenamtlichen Fahrer Dietrich Rudorff und Sven Oliver Brosche konnten im Auftrag der Caritas-Klinik Dominikus medizinischen Bedarf und andere Grundversorgungsmittel in das Sheptytsky-Krankenhaus in Lemberg/Lviv übergeben. So waren darunter u.a. ein Hochfrequenzchirurgiegerät, Arzneimittel, Babynahrung und Hygienematerial. Die Finanzierung der Hilfsgüter und des Transports war auch Dank der erneuten Zuwendung der Kunstbrücke Panketal e.V. in Höhe von 2.000 € möglich. Vielen Dank dafür und natürlich auch an die beiden Fahrer: Dietrich Rudorff ist zum dritten Mal und Sven Oliver Brosche zum zweiten Mal mit Hilfsgütern in die Ukraine gefahren!

Hier noch einige Eindrücke von Dietrich Rudorff zur Situation in Lemberg/Lviv und der Ukraine:

Gebraucht wird aufgrund der humanitären Situation einfach alles. In Lviv und Umland gibt es ca. 240000 Flüchtlinge (im eigenen Land, d. h. aus dem Osten). Das kirchliche Sheptytsky-Krankenhaus fährt mit mobilen Ärzteteams durch Stadt und Umland, um die Menschen medizinisch zu versorgen. Hierbei verteilt das Krankenhaus – Team auch nichtmedizinische Güter wie Babynahrung, Windeln, Schokolade, Waschmittel, Klopapier etc., d. h. Dinge des täglichen Lebensbedarfs, die eben dem Krankenhaus gespendet wurden. Die Versorgungslage an derlei Gütern ist zwar noch nicht prekär, ab und zu ist in den Supermärkten aber mal was ausgegangen; ein andere Frage ist natürlich auch die finanzielle Möglichkeit der Menschen. Lviv entwickelt sich aufgrund der Schwächung des Ostens und Kiews zum wirtschaftlichen Zentrum und großen Anlaufpunkt in der Ukraine. Die Versorgungslage ist hier gut und das Sheptytsky-Krankenhaus verbringt medizinische Güter weiter in Richtung Osten. Ca. die Hälfte aller Gewerbe in der Ukraine arbeiten nicht mehr. Auch der Finanzmarkt bricht zusammen, da Kredite nicht mehr bedient werden können. Eine Bank ging schon pleite. Die humanitäre Hilfe aus Deutschland v. a. von Seiten der Zivilgesellschaft wird als sehr umfangreich wertgeschätzt im Gegensatz zu den Waffenlieferungen der Bundesregierung. Am Rathaus in Lviv sind zerstörte russische Panzer ausgestellt als Mahnung gegen den Krieg. Insgesamt wird die Situation nicht einfacher, die Ukraine wird zunehmend und nachhaltig geschwächt. Umso wichtiger ist jede erdenkliche Hilfe unsererseits. Mit einer längeren Dauer des Krieges muss gerechnet werden. Die nächste Fahrt in die Ukraine ist für Oktober geplant.“

Für den Herbst ist ein weiterer Hilfsgütertransport geplant.

 

 

Update Mai 2022

Am Freitag, 06.05.2022, startete wieder ein Hilfsgütertransport der Caritas Gesundheit Berlin von der Dominikus-Klinik aus nach Lemberg (Ukraine) in das dortige katholische Sheptytsky-Krankenhaus. Am Samstagmorgen, 07.05.2022, traf der Transport ohne Probleme in Lemberg ein. Es war der 4.Transport dieser Art. Diesmal standen medizintechnisches Gerät und Arzneimittel im Vordergrund der Lieferung, aber ebenso pflegerische Verbrauchsmaterialien und leider auch Leichensäcke, an denen es in der Ukraine mangelt und die für eine Sicherung und in der Folge würdige Bestattung der Toten nötig sind. Das Sheptytsky-Krankenhaus stellt mit den gelieferten Hilfsgütern u.a. den Aufbau von OP-Kapazitäten fertig und kann an der medizinischen Versorgung von ukrainischen Binnenflüchtlingen in Lemberg mitwirken. Ein Teil der Hilfsgüter wird auch an Kliniken in der Zentral- und Ostukraine weitergeleitet. Zur Finanzierung der Hilfsgüter haben mit beigetragen:

Das katholische Mittel- und Osteuropa-Hilfswerk Renovabis, die Kirchenstiftung St. Ludwig aus München und die Kunstbrücke Panketal e.V. mit Erlösen aus einem Benefizkonzert.

 

Vielen Dank an alle Spender und Mitwirkende, besonders dem Fahrerteam: Dietrich, Heide und Sven Oliver (v.l.n.r.)

 

Andriy Lohin, Priester und Direktor des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg, hielt sich letzte Woche für einige Tage in Deutschland auf, um sich in München, Würzburg und Berlin mit Pfarrgemeinden, Hilfsorganisationen und Partnerkliniken zu treffen. Am Samstag traf er sich mit Vertretern der Caritas Gesundheit Berlin und des Förderkreises Dominikus-Krankenhauses e.V., um sich für die Spendensammlung (aktueller Stand: knapp 50.000 EUR) und die gelieferten Hilfsgüter zu bedanken sowie weitere Aktivitäten zu besprechen.

Hier im Bild zusammen mit Gisela Wegner (Mitte), Schatzmeisterin des Förderkreises und Vorstandsmitglied Herrn Dr. Tentrop (links).

 

Update 29.04.2022

Die Spendensammlung des Förderkreises Dominikus-Krankenhaus e.V. zugunsten des Sheptytskyi-Krankenhauses in Lemberg ist in den letzten Wochen weiter auf große Resonanz gestoßen. Aktuell liegt das Spendenaufkommen bei knapp 50.000 €. Jeweils 20.000 € haben der Verein WARRIORS KDM e.V. aus Berlin (www.warriors-ev.eu) und die Kirchenstiftung St. Ludwig aus München (www.st-ludwig-muenchen.de) beigetragen. Mit dem Geld werden Medizintechnik zur Unterstützung des Aufbaus von OP-Kapazitäten im Sheptytsky-Krankenhaus beschafft sowie dringend benötigte Arzneimittel nach Lemberg geliefert. Der nächste Hilfsgütertransport wird am 06.05.2022 auf den Weg gehen. Vielen Dank an alle Spender und Helfer!

Update 29.03.2022

Aktueller Stand Unterstützung Sheptytsky-Krankenhaus Lemberg vom 29.03.2022

Neben zwei weiteren Transportern, die am 16.03. und 26.03. Lemberg erreichten, konnten durch die Spendensammlung zum jetzigen Zeitpunkt 4.000 € an das Sheptytsky-Krankenhaus überwiesen werden. Vielen Dank an alle Spender!

Reinickendorfer Hilfskonvoi in Lemberger Klinik angekommen

Die Einrichtungen der Caritas Gesundheit Berlin haben gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden, mit dem Förderverein des Caritas-Hospiz Katharinenhaus, engagierten Reinickendorfer Unternehmen und Privatleuten einen ersten Hilfskonvoi zum katholischen Sheptytsky-Krankenhaus im westukrainischen Lemberg geschickt. Im Zuge einer riesigen Welle an Hilfsbereitschaft wurden in kürzester Zeit dringend benötigte medizinische Geräte, Medikamente, Verbandsmaterial, Feuerlöscher und weiterer medizinischer Bedarf gesammelt. Die Materialsammlung in der Kürze der Zeit hat alle Erwartungen übertroffen.

Aufgrund der dynamischen und sich immer mehr zuspitzenden Lage in der Ukraine, haben die Organisatoren schließlich entschieden, bereits am zurückliegenden Sonntagmorgen um 6 Uhr zu fahren, statt am kommenden Wochenende. Die drei Transporter hat Daniela Jahr aus der Flotte ihres Handwerkerbetriebs gestellt. Sie selbst ist auch mitgefahren.

Nach einigen Stunden Verzögerung auf der polnischen Seite der polnisch-ukrainischen Grenze traf der Transport kurz vor Mitternacht in Lemberg ein. Die Sachspenden wurden zusammen mit den Mitarbeitenden des Sheptytsky-Krankenhauses am Montagmorgen ausgepackt. Klinik-Direktor Dr. Andriy Lohin zeigte sich glücklich und dankbar über die große Hilfsbereitschaft. Auch Erzbischof und Metropolit von Lemberg der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine Wolodymyr Hruza kam, um sich bei den Helfern aus Berlin zu bedanken.

Der Reinickendorfer Hilfskonvoi befindet sich mittlerweile wieder auf dem Rückweg. Bis über die Grenze nehmen die Fahrerinnen und Fahrer noch Menschen zur medizinischen Weiterversorgung über die polnische Grenze mit.

Wenn es die Lage noch zulässt, soll am kommenden Wochenende ein zweiter Hilfskonvoi von Berlin nach Lemberg starten. Unabhängig davon ist das Sheptytsky-Krankenhaus dringend auf Geldspenden angewiesen, um die medizinische Versorgung der Menschen zu gewährleisten, die in immer stärker ansteigender Zahl in die Westukraine flüchten.

Im aktuellen Video schildert Dr. Lohin die aktuelle Situation in Lemberg und die Aktivitäten seiner Klinik:

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Wie Sie direkt helfen können

Geldspenden sind aktuell noch der schnellste und effektivste Weg.

Der Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V. hat sich bereit erklärt, sein Konto für die Spendensammlung zugunsten des Sheptytsky-Krankenhauses zur Verfügung zu stellen und den gesammelten Betrag weiterzuleiten:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg (bitte unbedingt angeben!)

 

Am 15.03.2022 wird eine erste Überweisung an das Sheptytsky-Krankenhaus veranlasst werden.

Die Caritas-Partnerorganisation Caritas Ukraine ist mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort, um die Hilfen zu koordinieren, so dass die Hilfe direkt dort und in der Form ankommt, wo und wie sie benötigt wird. Mit den Spenden werden Lebensmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Heizmaterial und medizinische Hilfen verteilt, die Hilfen insbesondere für Alte, Kranke, Kinder und Jugendliche werden intensiviert. In der Konfliktzone in der Ostukraine betreibt die Caritas mehrere Sozialstationen.

Nicht nur in der Ostukraine, im ganzen Land, ist die Caritas darauf vorbereitet, Menschen, die aufgrund der Kriegshandlungen fliehen müssen, zu helfen.

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE31100205000003213500
Swift-BIC: BFSWDE33BER
Spendenzweck: Ukraine-Hilfe Caritas international

 

Zusätzlich erhalten wir von der zentralen Koordinierungsstelle des Berliner Caritasverbandes immer wieder Listen zu konkreten Bedarfen, zu denen wir entsprechend versuchen Spenden zusammenzutragen und diese Listen dann ggf. auch veröffentlichen.

 

 

Uns alle bewegt der Krieg in der Ukraine. Wenn Sie etwas Konkretes tun möchten, so gibt es die Möglichkeit, dem katholischen Sheptytsky-Krankenhaus in Lemberg eine Spende zukommen lassen. Die Stadt Lemberg, ganz im Westen der Ukraine gelegen, und das Krankenhaus versorgen eine steigende Anzahl von ukrainischen Binnenflüchtlingen. Der Direktor des Krankenhauses, Herr Dr. Andry Lohin, war im Herbst des letzten Jahres in der Caritas-Klinik Dominikus zu Gast, um die Möglichkeit des fachlichen Austauschs und einer Klinikpartnerschaft mit uns zu sondieren (Bericht hier). Geldspenden wären in diesem Krankenhaus sicher gut aufgeboben. Hier der Unterstützungsaufruf von Herrn Dr. Lohin:

 

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Die Kontakt- und Spendenmöglichkeiten erscheinen im Video. Wenn Sie Fragen haben, andere Ideen oder einen persönlichen Kontakt zu Herrn Dr. Lohin wünschen, so melden Sie sich gerne!

Der Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V. hat sich bereit erklärt, sein Konto für eine Spendensammlung zur Verfügung zu stellen und den gesammelten Betrag weiterzuleiten:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg  [bitte unbedingt angeben!]

 

Mitarbeiter des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg
Mitarbeiter des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg

Fußchirurgische Sprechstunde bei Dr. Scholz

Dr. Christian Scholz bietet in der Caritas-Klinik Dominikus eine fußchirurgische Sprechstunde an. Diese findet erstmalig am 8.12.2022 von 13:00 bis 15:30 Uhr statt. Ab Januar 2023 ist Dr. Scholz mit seinem Team  immer freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr im Rahmen der Fußchirugischen Sprechstunde für Sie da. 

17 neuen Kolleginnen und Kollegen aus Albanien

Unsere 17 neuen Kolleginnen und Kollegen aus Albanien sind gestern am BER gelandet. Das finden wir großartig und sagen im Namen aller Mitarbeitenden der Caritas Gesundheit Berlin: Herzlich willkommen in der Caritas-Familie. Wir freuen uns auf das nähere Kennenlernen und die künftige Zusammenarbeit!
Für einen guten Start in Berlin stehen die Pflegedirektorinnen und Pflegedienstleitungen unserer Kliniken mit ihren Teams den Neuankömmlingen jetzt besonders mit Rat und Tat zur Seite.
 
Fotos: Ali Ghandtschi

Erntedank-Gottesdienst

Lesen Sie hier noch einmal die Predigt von Seelsorgerin Corina Martinas vom diesjährigen Erntedank-Gottesdienst in der Klinik-Kapelle:

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.

Sooft ich diesen Vers aus dem 145. Psalm höre, kommt mir das Bild eines sehr hungrigen Kindes in den Sinn, das mit großen erwartungsvollen Augen am Tisch sitzt und sich ganz selbstverständlich darauf verlässt, dass seine Eltern es schon versorgen werden. Im Grunde genom­men verhält es sich zwischen Gott und uns nicht anders – wir kommen zu Gott mit nichts anderem als mit leeren Händen, und Gott füllt unsere leeren Hände.

 

Die Bibel, als die Geschichte Gottes mit den Menschen, erzählt auch von der Barmherzigkeit Gottes. Es gibt Situationen in der Geschichte Isarels, da hat Gott sogar selbst dafür gesorgt, dass die Menschen zu essen bekommen.

Es regnet Brot vom Himmel. Was für ein Bild. Und dazu noch süß wie Honigkuchen. Mitten in der Wüste. Sorget euch nicht, denn es wird jeden Tag etwas geben. Euer Gott im Himmel sorgt dafür. Dabei ist das Volk mitten in der Wüste. Die Wüste als Ort der Entbehrung. Da fehlt an allem: Wasser, Essen, verlässlichem Schatten vor der Sonne. Es gibt keine zuverlässige Quelle für Wasser oder Nahrung, der Boden ist trocken und gibt nichts her. Die Israeliten in dieser Geschichte haben sich zu recht gefragt: so sieht Freiheit aus? Eine Wüste?

Und dann kommt die Hilfe direkt vom Himmel: Gott lässt Brot auf die Erde regnen. Und zwar jeden Tag. Welches Gefühl muss es sein, so etwas zu erleben? Bestimmt erstmal große Verwunderung: was ist das? Denn sie wussten nicht, was es ist. In der Tat, der Verstand kann es nicht fassen. Aber die Hilfe ist verlässlich: jeden Tag, genug für alle. Was für eine Erleichterung. Und Dankbarkeit! Denn die Herrlichkeit Gottes ist in diesem Fall sichtbar wie Brot.

 
Die Bibel schlägt uns hier eine neue Haltung vor: Vertrauen. Auch wenn es mal im Leben berechtigte Sorgen gibt, darf das Vertrauen an Gott größer sein. Und dadurch geschieht die wahre Befreiung, eine Befreiung im Inneren. Denn wenn ich glaube, dass Gott mit trägt, in allem und durch alles was passiert, dann sind alle Wüsten des Lebens auch vergänglich. „Das tägliche Brot gib uns heute“ sagt Jesus, denn er kennt die tägliche Fürsorge des Vaters.

 
Wir stehen nun auch als Gesellschaft auf einem sehr trockenen Boden der Tatsachen: die Inflation ist da, wir wissen nicht, ob die Energievorräte ausreichen. Auch die Getreidespeicher sind fast leer. Werden wir genug haben? Können wir in dieser Situation aber auch versuchen, dem Vertrauen mehr Raum zu geben als unseren Sorgen?

Auch persönlich kennen wir ja alle die Wüste. Die Krankheit, zum Beispiel. Die uns hier jeden Tag begegnet, in diesem Haus. Sie bedeutet Schmerzen, Einschränkungen, auch Isolation. Manchmal ist da auch die Frage: warum passiert mir das? Es ist schwer darauf eine Antwort zu geben. Manchmal lerne ich von den Patienten eine neue Sicht auf die Dinge. Ich habe zum Beispiel einmal eine Frau besucht, die sehr schwer krank war, sie hatte sehr große Schmerzen und dennoch hatte sie einen Strahlen in den Augen und eine Zufriedenheit im Gesicht. Ich glaube, es war bei meinem dritten Besuch bei ihr, dass sie sagte: „Wie gut dass ein Kreuz an der Wand hängt, direkt vor mir. Ich gucke  immer wieder darauf und das hilft mir sehr!“

So einen direkten Zugang zu einem Gefühl der Zuversicht haben wir nicht alle. Aber ich denke, jede hat seine/ihre persönliche Art, sich an dieses Gefühl des Vertrauens zu erinnern. Mir hilft es tatsächlich, immer wieder, immer mehr, und vor allem bewusst, dankbar zu sein. Und das fängt damit an, dass ich wahrnehme, was ist. Und es auch annehme und schätze. Denn wir können tatsächlich die Wenn ich die die Blickrichtung ändern und auf den heutigen Tag schauen, auf die Gaben, die uns heute geschenkt werden, meist ohne unser Zutun. Wir können uns in der Dankbarkeit üben, für alles was ist.

Die Bibel schlägt uns eine Haltung des Vertrauens vor: Gott gibt in Fülle, jeden Tag. In der Beziehung zu Gott dürfen wir jeden Tag aufs Neue die Nahrung für Leib und Seele erwarten. Nicht auf Vorrat, sondern täglich und ausreichend.

Das Erntedankfest, das wir heute feiern, erinnert uns daran, dass wir nicht aus uns selbst leben, sondern unser Leben dem Segen Gottes verdanken. Und wir sehen: wir sind reich beschenkt. Und können auch selber aus überfüllten Körben weiterschenken. Diese Gaben sind nun ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir alles, was wir zum Leben brauchen, reichlich empfangen. Jeden Tag aufs Neue. Nicht nur das Licht, aber auch den Sonnenaufgang dazu. Nicht nur das Brot, aber noch so viele Sorten Lebensmittel. In allen Formen und Farben und Geschmacksrichtungen. Mehr als genug. Eine Erinnerung daran, dass die Liebe Gottes kein Maß kennt.

 

Wir können auch danken. Und auch darum bitten, dass wir alle Gaben in unserem Leben sehen.

Und morgen ist noch ein Tag, der uns hoffentlich geschenkt wird. Noch ein Sonnenaufgang, noch ein Lächeln in einem freundlichen Gesicht. Noch mal das Zwitschern der Vögel. Noch mal der Wind in den Blättern.  Noch mal das rötliche Licht am Abend. Und am Ende, für uns alle, die Herrlichkeit Gottes.

Amen

Infoabend zur Ernährung im Alter

 

Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung bereits in jüngeren Jahren, aber vor allem im Alter, können vielen Beschwerden und Erkrankungen vorbeugen und sind ein erfolgsversprechender Weg, die Lebensqualität im Alter zu erhalten.

Die Ernährungsgewohnheiten von jüngeren und älteren Menschen unterscheiden sich in Deutschland kaum. Es werden zu wenig pflanzliche Produkte wie Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse gegessen, aber auch zu wenig Fisch.

Dafür isst ein Großteil der Bevölkerung zu fettig, zu süß oder zu salzig und bewegt sich wenig und leidet unter vermehrtem Stress. Übergewicht aber auch Mangel- und Fehlernährung sind die Folgen.

Was sind die Besonderheiten im Alter?

Der Energiebedarf sinkt und der Appetit nimmt ab. Nicht nur das Durst-, sondern auch das Geschmacksempfinden lässt nach. Hinzu kommt, dass viele ältere Menschen alleine sind und sich nicht besonders um das Thema Ernährung sorgen.

Mit einem weiter steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung wird es immer wichtiger, auch die besonderen Bedürfnisse und die Ernährungskompetenzen älterer Menschen in den Fokus zu nehmen und zu verbessern.  Wie das gelingen kann, darüber möchten wir mit Ihnen gerne im Rahmen unseres Infoabends am 22.11.2022 um 17 Uhr im Dominikus-Saal, Kurhausstraße 39, 13467 Berlin, ins Gespräch kommen.

Telefonische Anmeldung unter: 030 4092-361.

Infoabend: Gallensteine – Wird verschoben!

 

Die heutige Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben.

Erfahren Sie mehr zum Thema Gallensteine beim medizinischen Infoabend  Dr. med. Michael Pieschka informiert zu Diagnostik und Therapie, zudem beantwortet er gern Ihre Fragen.

Veranstaltungsort ist der Dominikussaal, Kurhausstr. 30, 13467 Berlin.

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich unter 030 4092-516.

Der Eintritt ist frei.

Infoabend: Vorhofflimmern – Neuer Termin!

Beim Vorhofflimmern herrscht elektrisches Chaos in den Vorhöfen. Beeinträchtigt fühlen sich die Patienten meist durch den schnellen, unregelmäßigen
Herzschlag. Mehr zu Ursachen, Therapie und Prävention erfahren Sie beim medizinischen Infoabend am 21. November um 17 Uhr im Dominikussaal, Kurhausstr. 30, 13467 Berlin. Anmeldung ist erforderlich unter 030 4092-516.

Knieschmerzen – was wirklich helfen kann

 

Das Kniegelenk ist ein wichtiges Gelenk des Körpers, denn es trägt Ihr gesamtes Körpergewicht, es ermöglicht die Beugung und Streckung sowie in gebeugten Zustand auch eine mäßige Ein- und Auswärtsdrehung (Innen- und Außenrotation).

Durch die allmähliche Abnutzung des Knorpels steigt der Druck auf den darunterliegenden Knochen. Zum Ausgleich vergrößert sich die Gelenkfläche im Zwischenstadium und es bilden sich am Rand knöcherne Osteophyten. Manchmal sind diese Auswüchse sogar zu sehen oder zu ertasten. Dadurch wird das Kniegelenk unbeweglicher und der Knorpelschaden vergrößert sich, die Knochen rücken näher zusammen und der Gelenkspalt verengt. Im Spätstadium ist die Knorpelschicht nahezu abgebaut und die Knochen liegen fast ungeschützt aufeinander. Wenn der Gelenkspalt letztlich vollständig verschwunden ist, wird das Kniegelenk steif. Infolgedessen wird Ihre Lebensqualität eingeschränkt. Wann ist es Zeit für ein künstliches Kniegelenk, wie können wir Ihnen helfen? Alle Ihre Fragen beantwortet Ihnen Dr. Andreas Pappas zum nächsten Infoabend am 19. Oktober um 17 Uhr im Dominikus Krankenhaus in der Kurhausstr. 30, 13467 Berlin.

Telefonische Anmeldung unter 030 4092-521

Infoabend: Hüft-OP mit AMIS

 

 

Sie können nicht längere Strecken gehen ohne eine Pause zu halten? Eine der häufigsten Gründe dafür ist die Abnutzung des Hüftgelenkes. Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes bietet Unterstützung, um wieder fit und schmerzfrei das Leben zu genießen.

Mit der AMIS-Methode erfolgt der Hüftersatz besonders schonend: Im Gegensatz zu anderen gängigen OP-Methoden werden hier keine Muskeln durchtrennt und die Nerven geschont. So verläuft die Heilung schneller und der Patient hat weniger Schmerzen.

Der wesentliche Vorteil: Sie dürfen schon am Tag der Hüftoperation aufstehen und können das Krankenhaus nach wenigen Tagen verlassen. Alle bekannten Risiken einer Hüftprothesenoperation, vor allem das Infektionsrisiko, werden deutlich minimiert. Dadurch ist es in der Regel schneller möglich, sämtliche berufliche Tätigkeiten wieder im vollen Umfange aufzunehmen und auch wieder Sport zu treiben.

Sie haben Fragen? Kommen Sie zum medizinischen Infoabend mit AMIS-Experte Dr. med. Andreas Pappas am 5. Oktober um 17 Uhr im Dominikussaal der Caritas-Klinik Dominikus, Kurhausstraße 30, 13487 Berlin. Anmeldung unter: 030 4092-521. Der Eintritt ist frei.