Anästhesie und Intensivmedizin

Sekretariat|Janina Fahlke|030/ 4092 -535Intensivstation

 

In unserer Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin betreut Sie ein erfahrenes Team von Anästhesistinnen/Anästesisten und Pflegekräften. Durch die zusätzliche Spezialisierung unserer Ärzte auf dem Gebiet der Intensivmedizin, Schmerztherapie, Notfallmedizin und Palliativmedizin fließen diese Aspekte in die Versorgung unserer Patienten ein.

Unter Anwendung moderner Narkoseverfahren sorgen die Anästhesisten dafür, dass Operationen und Eingriffe ohne Schmerzen durchgeführt werden können. Während der Operation überwachen und stabilisieren wir die lebenswichtigen Funktionen des Herz-Kreislauf-Systems und der Atmung.

Im Anschluss werden Sie im Aufwachraum überwacht.

Neben der Narkoseführung, während eines chirurgischen Eingriffes oder einer Untersuchung, gehört es zu unseren Aufgaben Patienten nach einer größeren Operation oder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen auf der Intensivstation zu betreuen und zu behandeln. Hierbei kommen oft moderne medizinische Geräte zum Einsatz, die wichtige Organfunktionen unterstützen oder ersetzen, bis kritische Situationen überstanden sind.

Dabei ist es uns auch ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit unseren Patienten und Ihren Angehörigen schwierige ethische Fragestellungen zu erörtern.

Bei Fragen stehen wir sowohl Ihnen als auch Ihren Angehörigen jederzeit gerne zur Verfügung. 

 

Dr. med. Iris Kraus
Chefärztin

Unsere Arbeitsbereiche


Anästhesie

Wir besprechen mit Ihnen gemeinsam, das für Sie geeignete Narkoseverfahren und betreuen Sie während und nach der Operation.


Intensivmedizin

Auf unserer Intensivstation versorgen wir unsere Patienten nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin.


Notfallmedizin

Bei Notfällen arbeiten wir eng mit der Rettungsstelle und unseren Fachkollegen zusammen.

Schmerztherapie

Ziel der Schmerztherapie ist es, möglichst eine Schmerzfreiheit für Sie herzustellen und eine schnelle Gesundung zu unterstützen.

Anästhesie


Vor Ihrer Operation

 

VORBEREITUNG
Gespräch zur Vorbereitung der Narkose

Damit wir Sie sicher durch die Narkose und Operation begleiten können, ist es wichtig, dass wir so viel wie möglich über Ihren aktuellen Gesundheitszustand wissen. Im Vorbereitungsgespräch zur Narkose erfassen wir daher alle Vorerkrankungen, chronische Leiden, Allergien und die allgemeine Befindlichkeit.

Diese Informationen und die Art der geplanten Operation erlauben uns, Ihnen ein geeignetes Narkoseverfahren zu empfehlen (z.B. Allgemeinanästhesie, Teilnarkose, Regionalanästhesie). Dabei wägen wir gemeinsam ab, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist.

Bei diesem Gespräch können Sie selbstverständlich alle Ihre Fragen zur Narkose stellen.

Zusätzlich werden wir die akute Schmerztherapie und eventuell auch eine mögliche Betreuung auf der Intensivstation erörtern und festlegen. Das Risiko einer Komplikation, welches direkt mit der Narkose in Zusammenhang gebracht werden kann, ist heute sehr gering. Entsprechend des Umfangs, bei bestehenden Vorerkrankungen oder auch des operativen Eingriffes, wird eine eventuell notwendige intensivmedizinische Betreuung nach der Operation bereits im Vorfeld mit Ihnen besprochen und festgelegt.

 

UNTERLAGEN
Patienteninformationen zur Vorbereitung der Narkose

Für den Narkosearzt ist es wichtig, ein umfassendes Bild über bestehende Erkrankungen, frühere Operationen oder möglicherweise schon aufgetretene Komplikationen bei anderen Operationen zu erhalten.

Bitte bringen Sie daher zum Gespräch mit unseren Anästhesisten, alle wichtige Krankenunterlagen mit. Je mehr wir über Ihren Gesundheitszustand und Ihre Krankengeschichte wissen, desto besser können wir uns vorbereiten.

Wenn Sie regelmäßig Medikamte einnehmen, bringen Sie bitte Ihren Medikamentenplan mit. Ebenfalls besonders hilfreich sind Befunde von Untersuchungen des Herzens (Ultraschalluntersuchungen, Herzkatheterbefunde), der Lunge und sonstige Befunde.

Falls Sie einen Narkoseausweis besitzen, bringen Sie diesen bitte zum Gespräch mit.

 

LEISTUNGEN

 

Anästhesie

  • Allgemeinanaästhesie (Vollnarkose): balancierte Allgemeinanästhesie, TIVA (totalintravenöse Anästhesie)
  • PONV-Prophylaxe ( Prophylaxe gegen Übelkeit und Erbrechen)

 

Regionalanästhesie

  • Als alleiniges Verfahren oder in Kombination mit einer Sedierung oder Allgemeinanästhesie
  • Spinalanästhesie
  • Peridualanästhesie
  • Periphere Regionalanästhesien:  verschiedene Nervenblockaden auch mit Katheterverfahren zur postoperativen Schmerztherapie (z.B. Nervus Femoralis, N. ischiadicus, axilläre Plexusblockade, interskalenäre Blockaden, Handblock, Fußblock). Die Durchführung erfolgt mittels Ultraschalldarstellung oder Nervenstimulation.

 

Ambulante Narkosen

  • Allgemeinanästhesie oder Regionalanästhesieverfahren

 

Narkosetiefenmessung

 

Risikoprofil

  • Ermittlung eines individuellen Risikoprofils vor jeder Operation

 

NARKOSEVERFAHREN
 
Bei der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) werden das Bewusstsein und das Schmerzempfinden ausgeschaltet.
Dies erfolgt durch die Gabe von Narkose- und Schmerzmitteln in die Vene oder durch eine Narkose-Gas-Sauerstoff-Beatmung kombiniert mit einem Schmerzmittel.
 
Bei bestimmten Operationen werden zusätzlich, zur Verbesserung der Operationsbedingungen, Medikamente zur Muskelerschlaffung eingesetzt.
 
Die Regionalanästhesie (Teilnarkose) bietet sich an, wenn die Ausschaltung des Bewusstseins und der Atmung nicht notwendig ist.
Entsprechend stehen rückenmarksnahe (Spinalanästhesie, Peridualanästhesie) oder periphere Narkoseverfahren zur Verfügung.
Während Ihrer Operation

 

Nach Absprache erhalten Sie in der Regel bereits auf der Station ein Beruhigungsmittel. Im Anschluss bringen Sie die Transportmitarbeiter zur OP-Schleuse. Dort werden wir Sie in Empfang nehmen und das Anästhesiefachpersonal trifft alle nötigen Vorbereitungen.

Dazu können folgende Maßnahmen gehören:

 

  • Legen von Kathetern
  • Anlegen des EKG’s, Blutdruckmanschette und der Sauerstoffmessung am Finger oder am Ohr

 

Im Anschluss leitet der Narkosearzt die Narkose ein, sodass Sie Ihre Operation schmerzfrei erleben können.

 

Während der Operation überwacht und steuert der Anästhesist die Narkose. Sowohl der Blick auf die Operation, als auch auf unsere Überwachungsgeräte liefert uns dabei kontinuierlich Informationen. Der Anästhesiepflegedienst unterstützt uns dabei.

Um eine Auskühlung während der Narkose zu verhindern, erhalten Sie von uns eine Warmluftdecke.

Wir verabreichen Ihnen auch schon während der Operation Schmerzmittel, um Ihnen eine möglichst schmerzfreie Aufwachphase zu ermöglichen.

Dabei führen wir ein genaues Protokol über alle Beobachtungen und Maßnahmen.

Nach Ihrer Operation

 

 

Im Anschluss der Operation bringen wir Sie in den Aufwachraum. Hier betreut Sie unser Anästhesiepflegepersonal. Im Aufwachraum findet die Überwachung Ihrer Vitalfunktionen statt. Wir vergewissern uns stets, dass es Ihnen gut geht. Sollte Übelkeit oder Erbrechen auftreten, werden diese sofort therapiert.

Ebenso ist es uns sehr wichtig, Schmerzminderung bis Schmerzfreiheit zu erreichen. Anschließend werden Sie auf die Normalstation verlegt.

 

 

Nach einer ambulanten Operation dürfen Sie erst 24h nach der Narkose wieder am Straßenverkehr teilnehmen. Essen und Trinken können Sie nach der Narkose ohne Bedenken, auf Nikotin und Alkohol sollten Sie möglichst verzichten.

In bestimmten Situationen (z.B. bei einer kritischen Ausgangssituation), kann es nach der Operation zu einer Weiterversorgung auf der Intensivstation kommen.

 

Intensivstation


Besuchszeiten
14:30 Uhr – 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung


Informationen 
030/ 4092 -470

Ort 
Gebäude A, 1.Etage


Pflegerische Leitung
Andrea Schlemm


Leistungen

 

LEISTUNGEN | INTENSIVSTATION

 

  • Intensivmedizinische Behandlung unserer chirurgischen, internistischen und geriatrischen Patienten
  • Differenzierte maschinelle Beatmung, noninvasive Beatmung
  • Herzzeitvolumenmessung
  • Ultraschall
  • Entwöhnung von der Beatmung
  • Nierenersatzverfahren (künstliche Niere), Dialyse
  • Physiotherapie
  • innerklinisches Reanimationsteam

 

Intensivstation

 

Nach größeren Operationen oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen (wie z.B. einer schweren Blutvergiftung, einer Lungenentzündung oder einem Herzinfarkt) behandeln und betreuen wir Patienten auf der Intensivstation.

Bis die kritische Situation überstanden ist, kommen auch medizinische Geräte (Beatmungsgeräte, Dialyse) zum Einsatz, welche wichtige Organfunktionen unterstützen oder ersetzten. Unser Pflegepersonal ist speziell für die Versorgung auf der Intensivstation ausgebildet. Zusätzlich helfen auch unsere Therapeuten mit, dass unsere Patienten Hilfe und Erleichterung erfahren.

Wichtig ist uns diese kritische Situation gemeinsam mit allen Beteiligten so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei steht das Wohle des Patienten im Mittelpunkt.

Ratschläge für Angehörige

 

RATSCHLÄGE FÜR ANGEHÖRIGE

 

Liebe Angehörige und Freunde,

der erste Besuch auf einer Intensivstation ist nicht einfach, doch Sie können sicher sein, dass wir Sie unterstützen. 

Erschrecken Sie nicht vor der Apparatemedizin. In vielen Fällen kann sie Leben retten und zur Genesung verhelfen. Mit dieser Gerätemedizin überbrücken wir kritische Situationen und geben dem Körper des Patienten die Chance sich zu erholen.

Allerdings ist auch viel Geduld gefragt, da der Körper viel Zeit benötigen kann und weil es bei kritischen Erkrankungen immer wieder zu akuten Veränderungen kommen kann.

Unsere Ärzte und die Pflegekräfte sind immer vor Ort und versuchen auch immer auf Ihre Fragen und Anliegen einzugehen.

In unseren Gesprächen werden neben den medizinischen Aspekten, auch soziale und ethische Überlegungen mit einfließen.

In manchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn eine Patientenverfügung vorliegt. Am besten bringen Sie diese bei Bedarf mit.

 

 

Erfahren Sie mehr über unsere Ethikkommission und die Hygiene in unserem Krankenhaus.

Schmerztherapie


Schmerztherapie

 

LEISTUNGEN | SCHMERZTHERAPIE

  • akuter Schmerzdienst
  • patientengesteuerte Schmerztherapie
  • medikamentöse Schmerztherapie
  • Schmerzkatheter zur postoperativen Schmerztherapie
  • interventionelle Schmerztherapie
  • periphere Regionalanästhesie
  • private Schmerzambulanz (Anmeldung über das Anästhesie-Sekretariat)

 

Bereits im Anästhesiegespräch (Vorbereitung zur Narkose) wird ein individuelles Schmerzkonzept für Sie erarbeitet. Die Schmerztherapie beginnt vor oder während des operativen Eingriffes. Sie wird im Aufwachraum kontrolliert und optimiert. Auf den Stationen wird die Schmerztherapie weitergeführt.

Ein wichtiges Ziel ist für uns, Patienten möglichst schmerzfrei zu halten und eine schnelle Gesundung zu unterstützen. Daher wird z. B. schon vor dem operativen Eingriff ein Schmerzkatheter gelegt, der in der postoperativen Phase für ein geringeres Schmerzempfinden sorgen soll. 

 

 

 

Bei einigen operativen Eingriffen können  Anästhesieverfahren kombiniert werden, wie zum Beispiel das Legen eines Schmerzkatheters, um gezielt die operierte Körperregion schmerzfrei zu halten.

Wichtig ist uns, den Patienten aktiv in die Schmerztherapie einzubinden. So wurde zum Beispiel eine Schmerzpumpe eingeführt, über die sich der Patient seine individuelle Dosis selbst verabreichen kann.

Zusätzlich zur medikamentösen Schmerzbehandlung kommen auch Physiotherapie, Wärme-Kältetherapie, psychologische Gespräche und andere Methoden als unterstützende Maßnahmen im Rahmen einer Schmerztherapie zum Einsatz.

In besonderen Fällen kann eine Schmerztherapie auch den Aufenthalt des Patienten auf der Intensivstation notwendig machen.

Bei schwierigen schmerztherapeutischen Fragen, steht ein interdisziplinärer Schmerzdienst zur Verfügung. Der hausinterne Schmerzdienst betreut Patienten auf den Stationen, die spezielle schmerztherapeutische Anliegen haben. 

externe & interne Qualitätssicherung

 

 

Uns ist es sehr wichtig, die Qualität unserer Arbeit und Abläufe auf einem hohen Standard zu halten, weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Dafür stellen wir uns sowohl externen als auch internen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Ganz wesentlich tragen auch die Anregungen von Patienten und Angehörigen dazu bei, dass wir stets patientenorientiert arbeiten.

 

  • Qualitätsmanagement Hämotherapie
    Diese Audits überprüfen alle Faktoren rund um Bluttransfusionen, Blutprodukte und deren korrekten Anwendung.

 

  • Auswertung Narkosefragebogen
    Wir befragen unsere Patienten zu den Themen: Zufriedenheit mit dem Narkoseverfahren, der Betreuung im Aufwachraum, mit der Schmerztherapie und ob Komplikationen wie Übelkeit aufgetreten sind.
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SPRECHSTUNDEN
Termine nach Vereinbarung

Chefärztinsprechstunde

Dr. med. Iris Kraus

 

und private Schmerzambulanz

 

Tel. 030/ 4092 -535

 

 

Anästhesie-Sekretariat

Mo. 08:30 – 15:30 Uhr
Di. 08:30 – 15:30 Uhr
Mi. 10:00 – 15:30 Uhr
Do. 08:30 – 15:30 Uhr
Fr. 08:30 – 14:00 Uhr

 

Tel. 030/ 4092 -535

Unser Team und Ihre Ansprechpartner

Portrait CÄ Dr. I. Kraus

Dr. med. Iris Kraus

Chefärztin

Fachärztin für Anästhesiologie / Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin; Palliativmedizin 030/4092-535

Dr. med. Danuta May

leitende Oberärztin

Fachärztin für Anästhesiologie / Zusatzbezeichnungen: Notfallmedizin, Intensivmedizin; Spezielle Schmerztherapie 030/4092-535

Dr. med. Saeed Esmaili

Oberarzt

Fachartz für Anästhesiologie / Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin; Medizinische Informatik 030/4092-535

Andrea Schlemm

Pflegerische Leitung | Intensivstation

030/ 4092 -470

Kerstin Elmenhorst

Pflegerische Leitung | Funktionsdienst | OP | Anästhesie

030/ 4092 -303
Portrait CÄ Dr. I. Kraus

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