Caritas.EndoskopieZentrum.Berlin

Berlin – Die Experten des Caritas.EndoskopieZentrum.Berlin betonen: Darmkrebsvorsorge rettet Leben. Denn Darmkrebs ist ein „stiller“ Krebs – wenn man ihn bemerkt, ist es fast immer zu spät. Dagegen ist das Vorstadium von Darmkrebs meistens harmlos und kann noch während der ambulanten Vorsorge-Koloskopie, also einer Darmspiegelung, entfernt werden. Männer sollten ab 50 Jahren, Frauen ab 55 Jahren regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen. Wenn eine familiäre Vorbelastung besteht, sollte Vorsorge bereits früher in Anspruch genommen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Untersuchung.

Das Caritas.EndoskopieZentrum.Berlin bietet an zwei Standorten in Reinickendorf und Pankow Darmkrebsvorsorge aus einer Hand: Beratung, Vorsorge und wenn nötig, die weiterführende Behandlung.

Das Zentrum gehört zur Caritas Gesundheit Berlin, ein modernes Gesundheitsnetzwerk, das verlässlich, spezialisiert und hochkompetent Menschen zur Seite steht. Möglich macht das ein starkes Team mit Herz und großer Expertise, das für die Überzeugung steht: Nur Menschlichkeit ermöglicht wirklich gute Medizin.

www.caritas-endoskopiezentrum-berlin.de

Unterstützung Ukraine

Update Mai 2022

Am Freitag, 06.05.2022, startete wieder ein Hilfsgütertransport der Caritas Gesundheit Berlin von der Dominikus-Klinik aus nach Lemberg (Ukraine) in das dortige katholische Sheptytsky-Krankenhaus. Am Samstagmorgen, 07.05.2022, traf der Transport ohne Probleme in Lemberg ein. Es war der 4.Transport dieser Art. Diesmal standen medizintechnisches Gerät und Arzneimittel im Vordergrund der Lieferung, aber ebenso pflegerische Verbrauchsmaterialien und leider auch Leichensäcke, an denen es in der Ukraine mangelt und die für eine Sicherung und in der Folge würdige Bestattung der Toten nötig sind. Das Sheptytsky-Krankenhaus stellt mit den gelieferten Hilfsgütern u.a. den Aufbau von OP-Kapazitäten fertig und kann an der medizinischen Versorgung von ukrainischen Binnenflüchtlingen in Lemberg mitwirken. Ein Teil der Hilfsgüter wird auch an Kliniken in der Zentral- und Ostukraine weitergeleitet. Zur Finanzierung der Hilfsgüter haben mit beigetragen:

Das katholische Mittel- und Osteuropa-Hilfswerk Renovabis, die Kirchenstiftung St. Ludwig aus München und die Kunstbrücke Panketal e.V. mit Erlösen aus einem Benefizkonzert.

 

Vielen Dank an alle Spender und Mitwirkende, besonders dem Fahrerteam: Dietrich, Heide und Sven Oliver (v.l.n.r.)

 

Andriy Lohin, Priester und Direktor des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg, hielt sich letzte Woche für einige Tage in Deutschland auf, um sich in München, Würzburg und Berlin mit Pfarrgemeinden, Hilfsorganisationen und Partnerkliniken zu treffen. Am Samstag traf er sich mit Vertretern der Caritas Gesundheit Berlin und des Förderkreises Dominikus-Krankenhauses e.V., um sich für die Spendensammlung (aktueller Stand: knapp 50.000 EUR) und die gelieferten Hilfsgüter zu bedanken sowie weitere Aktivitäten zu besprechen.

Hier im Bild zusammen mit Gisela Wegner (Mitte), Schatzmeisterin des Förderkreises und Vorstandsmitglied Herrn Dr. Tentrop (links).

 

Update 29.04.2022

Die Spendensammlung des Förderkreises Dominikus-Krankenhaus e.V. zugunsten des Sheptytskyi-Krankenhauses in Lemberg ist in den letzten Wochen weiter auf große Resonanz gestoßen. Aktuell liegt das Spendenaufkommen bei knapp 50.000 €. Jeweils 20.000 € haben der Verein WARRIORS KDM e.V. aus Berlin (www.warriors-ev.eu) und die Kirchenstiftung St. Ludwig aus München (www.st-ludwig-muenchen.de) beigetragen. Mit dem Geld werden Medizintechnik zur Unterstützung des Aufbaus von OP-Kapazitäten im Sheptytsky-Krankenhaus beschafft sowie dringend benötigte Arzneimittel nach Lemberg geliefert. Der nächste Hilfsgütertransport wird am 06.05.2022 auf den Weg gehen. Vielen Dank an alle Spender und Helfer!

Update 29.03.2022

Aktueller Stand Unterstützung Sheptytsky-Krankenhaus Lemberg vom 29.03.2022

Neben zwei weiteren Transportern, die am 16.03. und 26.03. Lemberg erreichten, konnten durch die Spendensammlung zum jetzigen Zeitpunkt 4.000 € an das Sheptytsky-Krankenhaus überwiesen werden. Vielen Dank an alle Spender!

Reinickendorfer Hilfskonvoi in Lemberger Klinik angekommen

Die Einrichtungen der Caritas Gesundheit Berlin haben gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden, mit dem Förderverein des Caritas-Hospiz Katharinenhaus, engagierten Reinickendorfer Unternehmen und Privatleuten einen ersten Hilfskonvoi zum katholischen Sheptytsky-Krankenhaus im westukrainischen Lemberg geschickt. Im Zuge einer riesigen Welle an Hilfsbereitschaft wurden in kürzester Zeit dringend benötigte medizinische Geräte, Medikamente, Verbandsmaterial, Feuerlöscher und weiterer medizinischer Bedarf gesammelt. Die Materialsammlung in der Kürze der Zeit hat alle Erwartungen übertroffen.

Aufgrund der dynamischen und sich immer mehr zuspitzenden Lage in der Ukraine, haben die Organisatoren schließlich entschieden, bereits am zurückliegenden Sonntagmorgen um 6 Uhr zu fahren, statt am kommenden Wochenende. Die drei Transporter hat Daniela Jahr aus der Flotte ihres Handwerkerbetriebs gestellt. Sie selbst ist auch mitgefahren.

Nach einigen Stunden Verzögerung auf der polnischen Seite der polnisch-ukrainischen Grenze traf der Transport kurz vor Mitternacht in Lemberg ein. Die Sachspenden wurden zusammen mit den Mitarbeitenden des Sheptytsky-Krankenhauses am Montagmorgen ausgepackt. Klinik-Direktor Dr. Andriy Lohin zeigte sich glücklich und dankbar über die große Hilfsbereitschaft. Auch Erzbischof und Metropolit von Lemberg der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine Wolodymyr Hruza kam, um sich bei den Helfern aus Berlin zu bedanken.

Der Reinickendorfer Hilfskonvoi befindet sich mittlerweile wieder auf dem Rückweg. Bis über die Grenze nehmen die Fahrerinnen und Fahrer noch Menschen zur medizinischen Weiterversorgung über die polnische Grenze mit.

Wenn es die Lage noch zulässt, soll am kommenden Wochenende ein zweiter Hilfskonvoi von Berlin nach Lemberg starten. Unabhängig davon ist das Sheptytsky-Krankenhaus dringend auf Geldspenden angewiesen, um die medizinische Versorgung der Menschen zu gewährleisten, die in immer stärker ansteigender Zahl in die Westukraine flüchten.

Im aktuellen Video schildert Dr. Lohin die aktuelle Situation in Lemberg und die Aktivitäten seiner Klinik:

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Wie Sie direkt helfen können

Geldspenden sind aktuell noch der schnellste und effektivste Weg.

Der Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V. hat sich bereit erklärt, sein Konto für die Spendensammlung zugunsten des Sheptytsky-Krankenhauses zur Verfügung zu stellen und den gesammelten Betrag weiterzuleiten:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg (bitte unbedingt angeben!)

 

Am 15.03.2022 wird eine erste Überweisung an das Sheptytsky-Krankenhaus veranlasst werden.

Die Caritas-Partnerorganisation Caritas Ukraine ist mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort, um die Hilfen zu koordinieren, so dass die Hilfe direkt dort und in der Form ankommt, wo und wie sie benötigt wird. Mit den Spenden werden Lebensmittel, Trinkwasser, Hygiene-Artikel, Heizmaterial und medizinische Hilfen verteilt, die Hilfen insbesondere für Alte, Kranke, Kinder und Jugendliche werden intensiviert. In der Konfliktzone in der Ostukraine betreibt die Caritas mehrere Sozialstationen.

Nicht nur in der Ostukraine, im ganzen Land, ist die Caritas darauf vorbereitet, Menschen, die aufgrund der Kriegshandlungen fliehen müssen, zu helfen.

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE31100205000003213500
Swift-BIC: BFSWDE33BER
Spendenzweck: Ukraine-Hilfe Caritas international

 

Zusätzlich erhalten wir von der zentralen Koordinierungsstelle des Berliner Caritasverbandes immer wieder Listen zu konkreten Bedarfen, zu denen wir entsprechend versuchen Spenden zusammenzutragen und diese Listen dann ggf. auch veröffentlichen.

 

 

Uns alle bewegt der Krieg in der Ukraine. Wenn Sie etwas Konkretes tun möchten, so gibt es die Möglichkeit, dem katholischen Sheptytsky-Krankenhaus in Lemberg eine Spende zukommen lassen. Die Stadt Lemberg, ganz im Westen der Ukraine gelegen, und das Krankenhaus versorgen eine steigende Anzahl von ukrainischen Binnenflüchtlingen. Der Direktor des Krankenhauses, Herr Dr. Andry Lohin, war im Herbst des letzten Jahres in der Caritas-Klinik Dominikus zu Gast, um die Möglichkeit des fachlichen Austauschs und einer Klinikpartnerschaft mit uns zu sondieren (Bericht hier). Geldspenden wären in diesem Krankenhaus sicher gut aufgeboben. Hier der Unterstützungsaufruf von Herrn Dr. Lohin:

 

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Die Kontakt- und Spendenmöglichkeiten erscheinen im Video. Wenn Sie Fragen haben, andere Ideen oder einen persönlichen Kontakt zu Herrn Dr. Lohin wünschen, so melden Sie sich gerne!

Der Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V. hat sich bereit erklärt, sein Konto für eine Spendensammlung zur Verfügung zu stellen und den gesammelten Betrag weiterzuleiten:

Förderkreis Dominikus Krankenhaus e.V.
IBAN: DE05 100 205 000 003 141 800
BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Unterstützung Krankenhaus Lemberg  [bitte unbedingt angeben!]

 

Mitarbeiter des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg
Mitarbeiter des Sheptytsky-Krankenhauses in Lemberg

Erzbischof Dr. Koch feierte Heilige Messe zum 3. Advent in der Dominikus-Kapelle

Erzbischof Dr. Koch predigte in der Dominikus-Kapelle

„Fürchtet euch nicht“

Am 12.12.2021 besuchte Erzbischof Heiner Koch die Kapelle der Caritas-Klinik Dominikus, um für die Ordensschwestern und andere Gäste eine Heilige Messe zu zelebrieren.

Im Mittelpunkt seiner Predigt stand Philipper 4.4-7 mit der Aufforderung: „Freut euch allezeit!“ Der Erzbischof warb auch für Dankbarkeit und Vertrauen in der von den Belastungen der Corona-Pandemie geprägten Zeit.

Im Anschluss an die Heilige Messe luden die Ordensschwestern um Priorin Sr. M. Damiana noch zu einem Gedankenaustausch bei Kaffee, Brötchen und Kuchen in ihre Klausur ein. Hierbei erkundigte sich der Erzbischof nach dem Wohlergehen der Ordensschwestern, der Klinik und ihrer Mitarbeiter. Zum Abschied überreichte der Erzbischof allen Teilnehmern das Sonderpostwertzeichen der Deutschen Post für dieses Weihnachten. Das Motiv ist ein Bildausschnitt des Gemäldes „Verkündungsengel“ des Malers Johann Michael Hertz (1725-1790) mit der Botschaft: „Fürchtet euch nicht“.

Erzbischof Dr. Koch mit Ordensschwestern und der Krankenhausseelsorgerin Corina Martinas

Besuch aus Lemberg: Kontaktaufnahme mit ukrainischem Krankenhaus

Gäste aus der Stadt Lemberg in der Ukraine empfing die Caritas-Klinik-Dominikus Berlin-Reinickendorf Anfang November: Dr. Andriy Lohin besuchte gemeinsam mit zwei Kolleginnen als Direktor des Sheptytsky Hospitals die Dominikus-Klinik. Das Ziel des Treffens bestand im wechselseitigen Kennenlernen und dem Ausloten von Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Das Sheptytsky Hospital in Lemberg ist das einzige kirchliche Krankenhaus der Ukraine. Sein Leitgedanke lautet: „Barmherzigkeit ändert die Welt“. Es wird von einer gemeinnützigen Stiftung getragen und untersteht dem Erzbischöflichen Ordinariat der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche in Lemberg. Das Krankenhaus wurde 1903 von seinem Namensgeber Andrej Sheptytsky (1865-1944) geründet. Sheptytsky war Erzbischof von Lemberg und Metropolit der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine. 1994 wurde das Krankenhaus wieder an die Kirche zurückübertragen und in der Folge einige Jahre von Vinzentinerinnen betrieben, danach von 1998-2013 direkt durch die Caritas Ukraine. Das Krankenhaus verfügt u.a. über eine palliativ-medizinische Station mit 23 Betten, eine Poliklinik mit 37 Ärzten, ein Zentrum für seelische Gesundheit, einen Bereich für aufsuchende Behandlung und Pflege („home care“) und Online-Dienste.

Die drei Vertreter des ukrainischen Krankenhauses wurden von Priorin Sr. Damiana, Chefärztin der Geriatrie, Dr. Sibylle Gebauer, und Justitiar Martin Jehle empfangen. Nach einer Führung durch die Dominikus-Klinik, insbesondere durch geriatrische Bereiche, und Vorstellung diagnostischer und therapeutischer Angebote, folgte ein Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Vertretern beider Krankenhäuser. Hierbei wurde offenbar, dass die Kollegen aus der Ukraine u.a. Interesse an der Übernahme von Qualitätsstandards aus Deutschland, wechselseitigen Hospitationen und Unterstützung im medizinisch-technisch Bereich haben. Für die Dominikus-Klinik wurde Gewinnung von Fachkräften im pflegerischen und ärztlichen Bereich als eine der Herausforderungen für die kommenden Jahre adressiert.

Zum Abschluss dieses ersten Kennenlernens wurden den Gästen aus der Ukraine noch die Ehre zuteil, in den Konvent der Ordensschwestern in unserem Schwesterheim eingeladen zu werden. In der dortigen Kapelle sprach Dr. Andriy Lohin, der neben seiner Tätigkeit als Krankenhaus-Direktor auch Priester ist, zusammen mit seinen beiden Kolleginnen ein Gebet in ukrainischer Sprache, in welches er eine Fürbitte für das Wohlergehen der verbliebenen sechs Ordensschwestern und der Dominikus-Klinik einschloss.

Priester und Krankenhaus-Direktor Dr. Lohin (Bildmitte) zusammen u.a. mit Sr. Damiana und Sr. Monika vor dem Schwesternwohnheim
Chefärztin Frau Dr. Gebauer führte die Besucher fachkundig durch die Klinik

Medizinischer Infoabend ATZ – das Alterstraumatologische Zentrum Was das ganzheitliche Konzept so erfolgreich macht

Wann: am 20.10.2021 um 17 Uhr
Referenten: Dr. Andreas Pappas und Dr. Sibylle Gebauer.
Wo: Dominikussaal, in Kurhausstr. 30, 13467 Berlin
Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt über das Sekretariat Geriatrie unter folgender Rufnummer: 030 4092 361.

Das ATZ, was ist das Besondere an diesem speziellen Bereich

Die Anzahl älterer Menschen, nicht nur in unserem Stadtbezirk, steigt ständig.

Mit dem Älterwerden steigt bei zunehmender Gebrechlichkeit und reduzierter Knochenfestigkeit das Risiko, in der Folge eines Sturzes Knochenbrüche (Frakturen) zu erleiden – Verletzungen, so genannte Traumata nehmen zu.

So erklärt sich die Bezeichnung „Alterstraumatologie“

Typische Altersverletzungen können Brüche im Bereich des Hüftgelenks nahe des Oberschenkels, des Oberarmes und der Wirbelkörper oder des Beckens sein.

Das Sturzereignis mit seinen Folgen führt zu einer Einschränkung der Mobilität und Selbständigkeit des betagten Menschen, lässt einen erhöhten Pflegebedarf nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erwarten und macht die Rückkehr in die ursprüngliche häusliche Umgebung oft unmöglich.

Die Behandlung genannter Knochenbrüche liegt zunächst in der Hand des Unfallchirurgen.

Der ältere Mensch hat jedoch aufgrund vieler Begleiterkrankungen und eingeschränkter Organfunktionen gegenüber jüngeren Patienten den Bedarf besonders abgestimmter interdisziplinärer Therapiekonzepte.

Parallel zur unfallchirurgischen Behandlung muss bereits frühzeitig nach Aufnahme in das Krankenhaus eine geriatrische Diagnostik und Therapie erfolgen, um individuelle Risikofaktoren des jeweiligen Patienten zu erfassen und zu behandeln. Die Medikamente werden unter Berücksichtigung der häufig im Alter eingeschränkten Nierenfunktion an die aktuelle Situation angepasst, Begleitumstände werden berücksichtigt.

So können schon zu Behandlungsbeginn durch den Geriater Probleme wie Mangelernährung, ein erhöhtes Sturzrisiko oder Hinweise für Hirnleistungsstörung oder Infektionen erkannt und behandelt oder ihnen vorgebeugt werden.

Internationale Analysen weisen auf die Vorteile einer zeitgleichen Behandlung des gestürzten alten Menschen durch Unfallchirurgen und Geriater hin. Der weitere Krankheitsverlauf des Patienten kann deutlich verbessert werden.

Nach der Operation setzen die frührehabilitativen Maßnahmen unter Einbeziehung unseres Therapeutenteams zur Wiederherstellung der Selbständigkeit unter Leitung des Geriaters so bald wie möglich ein und führen zu einer Optimierung des Behandlungserfolges.

Zusätzlich lernt der Patient, wie er das Risiko für neue Stürze minimieren kann. Auch die Angehörigen werden ggf. in diesen interdisziplinären Prozess von beiden Fachrichtungen mit einbezogen.

So setzen wir in der Caritas- Klinik Dominikus in einem interdisziplinär verzahnten unfallchirurgisch-geriatrischen Team dieses Konzept seit 2015 erfolgreich um.

Die Chefärzte der Abteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Andreas Pappas, und der Geriatrie, Dr. Sibylle Gebauer, tragen gleichermaßen die Verantwortung für die Behandlung der Patienten im ATZ.

Mit dem ATZ hat die Caritas- Klinik Dominikus ein innovatives Konzept zur besseren Versorgung der alten Menschen im Bezirk Reinickendorf und Umgebung verwirklicht.

Die chirurgischen Operationsmethoden und die therapeutischen Optionen durch das geriatrische Team möchten wir Ihnen in unserer Veranstaltung am 20.10.2021 vorstellen.

 

Dr. Sibylle Gebauer
Chefärztin
Abteilung Geriatrie und Tagesklinik  
Alterstraumatologisches Zentrum

 

Dr. Andreas Pappas
Chefarzt
Orthopädie und Unfallchirurgie
Alterstraumatologisches Zentrum

Auffrischungsimpfungen am 29. September im Dominikus-Saal

Das Impfzentrum des Caritas-MVZ bietet am 29. September in der Zeit von 08:30 bis 16:00 Uhr Corona-Auffrischungsimpfungen entsprechend der Impfverordnungsempfehlung im Dominikus-Saal, Kurhausstr. 30, 13467 Berlin an. Ohne Termin – einfach vorbeikommen!

Auffrischungsimpfungen werden lt. Coronavirus-Impfverordnung derzeit empfohlen für:

– alle Personen über 60 Jahre,
– Patienten mit einer Immunschwäche oder Immunsuppression, Pflegebedürftigen
– Personen, die bislang nur mit einem Vektorimpfstoff (AstraZeneca oder Johnson&Johnson)
  geimpft wurden
– Personen, die in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Patienten stehen
– Pflegekräfte und Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen mit vulnerablen
   Patientengruppen

Der Abschluss der ersten Impfserie muss mindestens 6 Monate zurückliegen.

Selbstverständlich werden vom MVZ auch weiterhin Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt, vor allem am Standort Pankow, Breite Str. 46/47, 13187 Berlin.

Innerhalb der vorgegebenen Öffnungszeiten des MVZ sind keine Terminvereinbarungen erforderlich. Als Impfstoff steht Comirnaty (Biontech/Pfizer) zur Verfügung.

Zur Impfung bitte mitbringen:      

– Krankenversicherungskarte

– Aufklärungsbogen des RKI

– Impfausweis

– Einverständniserklärung der Eltern bei Jugendlichen unter 18 Jahren

Gottesdienst in der St. Dominikus Kapelle

Jeden Donnerstag um 17.00 Uhr (Haus E/Erdgeschoss Altbau) – offen für Patienten, Mitarbeiter und Gäste/ geleitet von einem Priestern der  Katholische Kirchengemeinde Pfarrei St. Franziskus – Reinickendorf Nord

Med. Infoabend: Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis)

Die Bauchspeicheldrüse spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Eine Beeinträchtigung ihrer Funktionen kann schwerwiegende Folgen für die Verdauung, aber auch den Blutzuckerhaushalt haben. Eine Entzündung des Organs kann unter Umständen einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.

  • Welches sind die häufigsten Ursachen einer akuten Bauchspeicheldrüsen-entzündung?
  • Welche Symptome sind typisch?
  • Welche Komplikationen drohen?
  • Welche Behandlungsansätze stehen zur Verfügung?

Diese und weitergehende Fragen werden beantwortet im Rahmen des

Medizinischen Infoabends zur akuten Pankreatitis.

Datum:       11.10.2021 / 17:00 Uhr im Dominikus Saal
Referent:   Dr. med. Michael Pieschka, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch, der Eintritt ist frei.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an inneremedizin@dominikus-berlin.de

Gerne können Sie sich auch telefonisch unter 030 4092 516 für diese Veranstaltung anmelden.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist, muss keinen tagesaktuellen Corona-Test vorlegen.

Einen herzlichen Dank!

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Einen herzlichen Dank für Ihre engagierte Arbeit!

Nicht nur in den vergangenen Wochen, aber auch ganz besonders zu dieser Zeit, haben Sie Ihr bewundernswertes Engagement gezeigt.

Die Belegung unseres Krankenhauses war in den Vergangenen Wochen sehr hoch, der Streik unsere Kolleginnen und Kollegen in den städtischen Krankenhäusern kam hinzu, und trotz  angespannter Personalsituation und Urlaubszeit haben Sie das prima bewältigt!

Mit diesem kleinen, süßen Gruß möchten wir Ihnen unsere Dankbarkeit zeigen.

Ihre Krankenhausleitung
Dr. Sven Reisner     Martin Jehle      Dr. med Iris Kraus       Juliane Bosch

Grüne Spitzenkandidatin in der Caritas-Klinik Dominikus

Bettina Jarasch, Berliner Spitzenkandidatin der Grünen, hat die Caritas-Klinik Dominikus besucht. Bei einem Rundgang durch die Klinik sprach sie unter anderem mit dem leitenden Pfleger der Rettungsstelle, Thomas Panke und der Chefärztin der Geriatrie, Dr. Sybille Gebauer über die Herausforderungen im Klinikalltag. In der anschließenden Gesprächsrunde, an der unter anderem Caritasdirektorin Professor Ulrike Kostka, Caritas-Krankenhilfe-Geschäftsführer Dr. Sven Reisner und Pflegedirektorin Juliane Bosch teilnahmen über drängende Fragen der Gesundheitspolitik diskutiert.

Bettina Jaraschs Position, nicht die reine Effizienz in den Mittelpunkt zu stellen, sondern mehr die Grundversorgung und Reservekapazitäten in den Blick zu nehmen, hat die Caritas begrüßt.

Denn die Corona-Pandemie hat eindrücklich bewiesen: Großversorger allein sind nicht pandemie- und letztlich auch nicht alltagsfähig. Es braucht ein Miteinander von größeren und kleineren Krankenhäusern, ist die Berliner Caritasdirektorin  überzeugt: „Der normale Patient kommt vorwiegend mit internistischen Beschwerden oder dem Oberschenkelhalsbruch. Dafür braucht es die Häuser der Grund- und Regelversorgung wie die Caritas-Klinik Dominikus vor Ort“, so Caritasdirektorin Ulrike Kostka.